Hauptschule Sophienstraße Braunschweig

Hauptschule Sophienstraße - Braunschweig

Schulsozialarbeit in der Sophie ...



Frau Hasmik Kilian | Sozialarbeiterin/-pädagogin (B.A.)

Land Niedersachsen

Hauptschule Sophienstraße | 1. Etage | Raum A104

0531 280 192 27 | Hasmik.Kilian@hs-sophie.de

Herr Ottmar Bosse | Diplom Sozialarbeiter/-pädagoge

Stadt Braunschweig – Fachbereich Kinder, Jugend und Familie

Kommunale Schulsozialarbeit

Hauptschule Sophienstraße | 2. Etage | Raum A204

0531 801 91 49 | Ottmar.Ruediger.Bosse@braunschweig.de

Wir arbeiten eng mit der Koordinierungsstelle Schulverweigerung „Die 2. Chance“, der Kompetenzagentur Braunschweig, dem Pro-Aktiv-Center, dem Jugendmigrationsdienst (JMD), dem Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit, dem Jugendamt und der Jugendförderung der Stadt Braunschweig sowie der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bezirk Braunschweig zusammen.

Wir beteiligen uns am Netzwerk Schulsozialarbeit, Arbeitskreis Schulverweigerer, Netzwerk gegen Gewalt und dem Netzwerk Integration.

 

 

Land Niedersachsen – soziale Arbeit in schulischer Verantwortung

Das Niedersächsische Kultusministerium hat 2016 ein Konzept für den Ausbau der sozialen Arbeit in schulischer Verantwortung an den allgemein bildenden Schulen entwickelt. Ende 2016 konnte eine Vereinbarung mit den Kommunalen Spitzenverbänden geschlossen werden, die neben der Übernahme in Landesverantwortung auch einen Ausbau der Schulsozialarbeit vorsieht.

Die soziale Arbeit in schulischer Verantwortung ist Teil des Schulprogramms. An der Hauptschule Sophienstraße unterstützt sie mit folgenden Aufgaben:

  • Beratung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern bei individuellen Problemlagen
  • Stärkung der sozialen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler
  • Beratung von Lehrkräften, der Schulleitung und Erziehungsberechtigten
  • Maßnahmen zur Berufsorientierung und Übergang von Schule in Beruf
  • Maßnahmen bei Schulverweigerung/-absentismus
  • Interkulturelle Arbeit
  • Organisation von Präventionsprojekten zu verschiedenen Themen
  • Stärkung der Partizipation der Schülerinnen und Schüler zur Förderung der Fähigkeit zur demokratischen Gestaltung in der Gesellschaft
  • Netzwerkarbeit mit außerschulischen Partnern

Soziale Arbeit in schulischer Verantwortung ist ein Bindeglied zwischen Schule und Kinder- und Jugendhilfe. Sie verfolgt das Ziel Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und dem Erwachsenwerden zu begleiten und zu beraten. Das Wohl der Schülerinnen und Schüler steht hierbei im Vordergrund. Somit ist ihr gesamtes Lebensumfeld zu betrachten und auch in schwierigen Lebenssituationen sie zu unterstützen. Alle Gesprächsinhalte werden unter Einhaltung der Schweigepflicht behandelt.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der schulischen Sozialarbeit ist die Ermöglichung der erfolgreichen Teilnahme am Schulunterricht und am Schulleben für die Schülerinnen und Schüler.

Durch Prävention und Intervention wird ein positives Schulklima unterstützt, um den Schulfrieden für Alle aufrechtzuerhalten. Hierbei ist auch eine Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern notwendig.

Die Soziale Arbeit in schulischer Verantwortung bezieht sich auf den RdErl. D. MK vom 01.08.2017 – 25.6 – 84030 – Voris 22410.

Weitere Informationen zur schulischen Sozialarbeit gibt es auf der Homepage des Niedersächsischen Kultusministeriums:

www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausbau_schulischer_sozialarbeit_landesverantwortung/ausbau-schulischer-sozialarbeit-in-landesverantwortung-150688.html

 

 

Stadt BraunschweigKommunale Schulsozialarbeit

Seit 2001 arbeiten Diplom-Sozialarbeiterinnen und Diplom-Sozialarbeiter der Abteilung Jugendförderung an verschiedenen Hauptschulen im Stadtgebiet. Die Braunschweiger Richard Borek Stiftung unterstützte die damals innovative Idee mit Hilfe einer Anschubfinanzierung.

Kommunale Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter arbeiten in Braunschweig mit sozialpädagogische Fachkräfte des Landes im Bereich der „Sozialen Arbeit an Schule“ zusammen.

2017 hat der Rat der Stadt Braunschweig das „Rahmenkonzept Kommunale Schulsozialarbeit“ beschlossen. Zur Realisierung des Rahmenkonzeptes beschloss der Rat der Stadt Braunschweig 2018 den "Ausbauplan Kommunale Schulsozialarbeit".

Kommunale Schulsozialarbeit soll die jugendhilflich relevanten Arbeitsfelder, unter anderem die

  • Hilfe für von Armut betroffene Schüler*innen
  • Hilfe für Schüler*innen alleinerziehender Eltern
  • Bildungs- und Sprachförderung für Schüler*innen mit Migrationshintergrund
  • Übergangsoptimierung in die Berufswelt sowie
  • individuelle jugendhilfliche Angebote
abdecken und so die soziale Arbeit des Landes sowohl an allgemeinbildenden Schulen, als auch an Berufsbildenden Schulen ergänzen.

Zu den Aufgaben der Kommunalen Schulsozialarbeit gehören:

  • Sozialpädagogische Begleitung von Schülern (Einzelfallhilfe)
  • Erwerb sozialer und beruflicher Kompetenzen
  • Zusammenarbeit mit Eltern/ Personensorgeberechtigten
  • Kooperation mit der Schulleitung
  • Partnerschaftliche Beratung mit Lehrkräften
  • Projektarbeit
  • Netzwerkarbeit im Gemeinwesen
  • Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung
  • Dokumentation und Berichtswesen

 

Weiter Informationen zur Kommunalen Schulsozialarbeit gibt es auf der Homepage der Stadt Braunschweig

www.braunschweig.de/leben/soziales/jugendfoerderung/schulsozialarbeit.html