Hauptschule Sophienstrasse

Hauptschule Sophienstraße - Braunschweig


Sozialkompetenztraining - Jiu-Jitsu und Wing Chun Kungfu


Wing-Chun Kungfu

Kämpfen statt Vokabeln lernen in Jiu-Jitsu und Wing-Chun-Kungfu

 Wer Disziplin lernen will, muss Kampfsport machen.Jeden Mittwoch und Freitag lernen in der Sporthalle der Grund- und Hauptschule Sophienstraße Schüler die verschiedensten Abwehrtechniken, um sich zu verteidigen, wenn sie angegriffen werden. Mit einer Verbeugung begrüßen sich der Trainer und die Schüler gegenseitig. Jörg Albrecht, der Wing-chun-Kungfu Leiter, Thomas Koukal oder Uwe Grünvogel, die Jiu-jitsulehrer, fordern ihre Schüler auf, Liegestützen und Sit-Ups zum Aufwärmen zu machen. Dann müssen sich alle an einer Linie aufstellen.Erst dann beginnt das intensive Training. Der Trainer der Jiu-jitsu Gruppe zum Beispiel, gibt das Kommando: "Links". Alle Schüler schlagen abwechselnd nur mit der linken Faust nach vorn. Sagt der Trainer: "Rechts", stoßen die Schüler mit der rechten Faust nach vorn. Kombination heißt, dass sie beide Übungen hintereinander ausführen. Ein anderes Mal zeigt der Trainer ihnen, wie man einem Gegner mit einem Handgriff auf den Boden werfen kann. Dann üben die Partner dies miteinander und führen die Übung dem Trainer vor. Wichtig ist es zu wissen, wie schnell man einem Gegner den Arm brechen kann, um dies zu vermeiden.Ziel des Unterrichts ist es, Techniken zu lernen, um Schläge abzuwehren. Den Sinn solch eines AG-Angebots in der Schule erklärt ein Teilnehmer so: "Hauptschüler sind nicht so gut angesehen. Durch solch ein Training soll ihnen gezeigt werden, dass sie auch wer sind und auch etwas können, und dass Disziplin wichtig ist."

Klasse 6a, 6b der Hauptschule Sophienstraße (2006)

Jiu-Jitsu