Hauptschule Sophienstrasse

Hauptschule Sophienstraße - Braunschweig


Sozialkompetenztraining - Karate


Karate

Verbeugen aus Respekt - beim Kampfsport Karate

Jeden Mittwoch und Freitag geht es für einige Schüler der Grund- und Hauptschule Sophienstraße mit Spannung in die Sporthalle. Der Karatelehrer Peter Bese bringt den Schülern bei sich gegen Angreifer zu verteidigen. Er ist sehr erfahren und macht diesen Kampfsport schon seit 30 Jahren.

Er trägt immer einen weißen Anzug zum Training. Zu Beginn und am Ende der Übungsstunde müssen sich alle Schüler vor der Halle, vor dem Trainer und voreinander verbeugen, um so ihren Respekt zu zeigen.

Beim Karate ist es wichtig genau zuzuhören, um die Techniken richtig anzuwenden. So muss man immer mit dem rechten Bein als erstes runter auf die Knie, weil früher bei den Karatemeistern auf der linken Seite das Schwert hing.

Einmal haben die Schüler sogar dem Trainer mit voller Kraft in den Magen boxen dürfen. Ihm ist nichts passiert. Ein anderes Mal hat der Trainer einen schwarzen Tretsack mitgehabt. Dieser dient dazu verschiedene Fußabwehrtritte wie Gedan-Barai oder Mawashi-Geri zu üben. Den ersten Kata haben die Karateschüler auch schon gelernt, genauso wie den Oi-Zuki, Jodan und Chudan und ein japanisches Kommando: "Yame", das heißt stopp oder aufhören.

Schüler, die Karate lernen haben Vorteile. Sie müssen aber wissen, dass Karate nur im  Notfall angewendet werden darf, dann, wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt, weil man mit den Griffen einen Menschen sehr schwer verletzen kann.

Allen Schülern, die  Respekt vor dem Trainer haben, macht es aber viel Spaß.

Klasse 6a, 6b der Hauptschule Sophienstraße (2006)

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